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Press lounge - Publications - Atemberaubend schön

... ist der 3,2 Liter E36 von Sascha Krumbach aus Grevenbroich. Was er alles an Bord hat und warum er ein wirkliches Einzelstück ist, lest Ihr hier.

Ich sitze vor dieser Story, sehe mir zum bestimmt 5. Mal diese Dias an und weiß nicht, wo ich anfangen soll. Der Wagen ist der Knaller. Er besticht nicht nur mit seiner besonders auffälligen Farbe, nein, er spart im Allgemeinen nicht mit seinen Geizen.

Schmidt Wheels mit lackiertem Innenleben
Alleine die Räder lassen mich vor Neid fast erblassen. An der Vorderachse trägt der M3 9 x 18 Zoll Felgen in der Einpresstiefe 13 mm und Reifengröße 225/35-18. Hinten sind es dann sogar 10,5 Zoll in ET 19 mm mit Reifen von Pirelli in Größe 255/30-18. Der Felgenstern wurde natürlich in Wagenfarbe umlackiert und das Außenbett wurde auf Höchstglanz poliert. Die Radläufe im vorderen sowie im hinteren Bereich wurden den neuen Gegebenheiten in Form und Breite durch Bördeln und Aufweiten angepasst. Ein KW-Gewindefahrwerk der 2. Generation sorgt für gutes Fahrverhalten und satte 100 mm Tieferlegung vorne sowie 60 mm hinten.

Schon bei den Scheinwerfern die erste Mammutänderung. Denn die baute Sascha auf Xenon-Licht um. Er besorgte sich die Komponenten von einem großen Bruder, dem Siebener und werkelte alles so um, dass auch der TÜV sein Ja-Wort dazu gab. Das ist garantiert einzig - nicht artig.

Die Alarmanlage ist total krass. Der Wagen ist gesichert wie Fort Nox. Das Fahrzeug wird per Satellit und GSM überwacht. Falls das Fahrzeug aufgebrochen wird oder nur versucht wird, es von seinem derzeitigen Standort zu entfernen, wird ein stiller Alarm ausgelöst. Das System informiert dann sofort per integriertem Handy 8 mögliche freiwählbare Telefonnummern. Der Eigentümer kann dann sofort die derzeitige Position des Autos per GPS-Satelliten-Daten orten, den Wagen durch eine Motorblockade lahm legen oder auch mit dem Dieb durch die Handy-GSM-Verbindung kommunizieren. Dazu gibt es eine weitere Alarmanlage. Die Viper 500ESP. Diese überwacht nochmals alle Türen, Kofferraum und Motorraum. Weiter ist diese mit einem Schocksensor und einem Radarmodul ausgerüstet, die eventuelle Stöße, Schläge aber auch Bewegungen in der Nähe des Fahrzeugs wahrnehmen kann. Auch bei einer Anhebung des Fahrzeugs bei evtl. Felgenklau wird ein Alarm ausgelöst. Natürlich arbeiten alle Alarmsysteme mit einer eigenen Stromversorgung, so dass auch das Abklemmen der Batterie keine Wirkung hat.

Musikkomponenten und deren Einbau ist der Schwerpunkt, den Sascha auch beruflich betreibt. Da, wo eigentlich die Mittellüftung ist, strahlt nun ein Monitor. Das Radiodisplay wurde nach unten versetzt, die Blackbox vom Radio steckt nun hinterm Handschuhfach und ist mit einem Datenkabel zum Display verbunden. Die Trennung war notwendig, weil hinter dem Radiodisplay kein Platz mehr für die Blackbox war. Die Musik ist fast unsichtbar verbaut. Aber lassen wir den Profi selbst zu Wort kommen:

Da geht nix mehr rein - außer CD´s
Als erstes war der Kofferaum dran, wo die Seitenverkleidungen angefertigt wurden. Schablonen angefertigt, MDF Holz zusammengeschnitten, die verschiedenen Holzteile verleimt und verspachtelt, um die Rundungen hinzubekommen. Als nächstes mussten die Löcher für den Dolby-Digital Prozessor, Navigationssystemrechner, DVD Player und Kondensator gefräst werden. Dann wurde der Kofferraumhimmel angefertigt. Weiter ging es dann zum Boden. Da musste zuerst einmal das Reserverad weichen, um Platz für 2 Rockford Fosgate Endstufen zu schaffen. Der Kasten dafür wurde in die Reserveradmulde eingelassen. Darüber dann noch eine Verkleidung, die dann später nur die Endstufen unter einer 12 mm dicken Glasplatte erscheinen lässt. Um zwei 25 cm Woofer von Rockford unterzubringen gab es eine Plexiglaskiste, aus der die Löcher herausgelasert wurden. Alle Holzteile wurden mit feinstem BMW Leder bezogen.

Wieviel Arbeit drin steckt? Das kann Sascha heute mit Bestimmtheit nicht mehr sagen. Wer möchte, der kann sich gerne im Internet unter www.CarAudioKrumbach.de mit Sascha in Verbindung setzen.

Quelle: Autotechnik & Tuning Scene, Ausgabe 10/2000, Seite 28ff