Press lounge - Publications - 335/30 auf 12x18 Zoll

Einem eher ungewöhnlichen Tuning-Objekt hat sich die Tuning-Schmiede R.S.-Tuning
angenommen. Ein BMW der 7er Reihe wurde in Magdeburg mit dicken VN-Lines und
etwas mehr Blech ausgerüstet.
Wer kommt eigentlich auf die Idee, ein dickes 7er BMW-Schiff umzubauen? Na klar,
R.S.-Tuning. Der Karosserie-Spezialist aus Magdeburg befasst sich nämlich nicht
nur mit Golf und Co. Das junge Team rund um Rene Sänger hat seit kurzem auch ein
Faible für höherwertige Fahrzeuge. Grund dafür gab der Besuch dieses dunklen BMW 7er
eines guten Freundes. Der ist natürlich genauso Tuning-Freak, aber für seinen Münchner
Dick-Mann ist nicht allzuviel zu bekommen. Und einen Schnitzer- oder Hart- Umbau kann
sich eben auch nicht jeder leisten.
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| Kommen gut: die Revo VN- Line in 10 und 12x18 Zoll. |
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Also nahm R.S.-Tuning kurzerhand den 7er in seine heiligen Hallen auf und man
schmiedete eifrig einen Umbau-Plan. Der größte Schritt in Richtung Super Optik
sollte mit Leichtmetallrädern erreicht werden. Doch gewöhnliche 17und 18-Zöllerwar
nicht angesagt. Sänger verbaute letztendlich aktuelles Edelmetall aus dem Hause
V Schmidt Revolution. Die VN-Lines messen dabei gewaltige 10x18 Zoll vorne und
unglaubliche 12x18 Zoll an der Hinterachse. Deren Pirelli P Zero-Pneus sind
keine Spur weniger spektakulär.
Die ltalo-Gummis tragen die Maße 295/35 vorne und brachiale 335/30 an der Antriebsachse.
Natürlich passen solche Walzen nicht ohne Arbeiten am Blech unter die Radhäuser.
R.S.-Tuning giltja als Spezialist in der Blech-Szene und macht auch bei dem
Münchner Luxus-Liner saubere Arbeit. Die Kotflügel werden dazu vorne um zwei
Zentimeter und hinten um 3,5 Zentimeter aufgeweitet. Noch exclusiver erscheint
der 7er mit weiteren Karosserie-Änderungen. So zum Beispiel die Motorhaubenverlängerung,
wobei auch gleich das Emblem seinen ursprünglichen Standort verlor. Das Heck
wurde ebenfalls mit zusätzlichem Blech geschmückt. Hier verschwand ebenfalls
das Emblem auf Nimmer Wiedersehen und die Kennzeichen-Aussparung wurde dem Kennzeichen
angepasst. Blieb nur noch die standesgemäße Verpflanzung von Sportfedern, die
den schwarzen Brocken vorne um 50 mm und hinten um 15 mm in Richtung Asphalt
drücken.

Quelle: AUTO test & tuning, Ausgabe 6/2000, Seite 36ff