Press lounge - Publications - Feinschliff am GSi

Der einzig wahre GTi war doch eigentlich schon immer der GSi. Zumindest für die
Opel-Jünger. Dem aktuellen Opel Astra fehlt allerdings so etwas der Fetz an der Karosse.
Einzig der Top-Astra, der Opel Astra OPC kommt etwas sportlicher daher. Auch in der
Motorleistung übertrumpft der OPC den alten GSi um immerhin 10 PS.jGSI: 150 PS/ OPC: 160 PS)
Dennoch hat der alte Astra GSi mehr vom Charme des OrginalGSI, dem Opel Kadett GSi behalten.
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| Dank Distanzscheiben sind die hinteren Radhäuser des Astra mal so richtig voll. |
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Das findet auch die Firma O.D. Car Creations aus Hattenhof, und nimmt sich daher lieber den
alten Astra vor. Allein die Karosseriearbeiten, deuten schon darauf hin, das hier mit dem
Astra großes passiert. Die Radhäuser vorne und hinten deutlich geweitet, die Scheinwerfer
mit bitterbösem Blick, und der Astra ist schon kaum mehr als solcher zu erkennen. Vorne dran
die schon serienmäßig scharfe Frontschürze samt Nebelscheinwerfern, die dem Ganzen noch die
richtige Note gibt und fertig ist der Renner Bei diesem Anblick bleibt die linke Spur wahrscheinlich
immer frei. Für diejenigen, die statt der Autobahn eher die Kuschelecke bevorzugen, für die wird
auch gesorgt. Denn dank Chromfolie auf den Scheiben im Fond lässt es sich ungestört und unerkannt
duch die Lande reisen Der Astra ist aber noch lange nicht fertig. O.D.Car Creations baut erst
einmal ein Gewindefahrwerk samt Koni-Dämpfern ein. Da kann ja eigentlich schon nichts mehr
schiefgehen. Nun sind aber noch Serienfelgen montiert, die keine optischen Reißer sind.
Angemessen sind da schon eher die Alus die O.D. Car Creations anbietet. Schmucke Räder der
Firma Schmidt vom Typ VN-Line in 9x16 Zoll rundum werden da aufgezogen und Reifen von Yokohama
im Format 215/40 sorgen für den nötigen Grip. Auf dass die Radhäuser noch so richtig voll
werden, verbaut der Tuner vorher aber noch 15 mm Distanzscheiben auf die Hinterachse. So
veredelt, entpuppt sich der Astra zur absoluten Rennsemmel in absolutem GSi-Look. Kostenpunkt
für diesen Freifahrtschein: 8.500 Mark. Here we go again.
M. von Maydell
gn@autoverlag.de
Quelle: Autotuning, Ausgabe 9/2000, Seite 28ff