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Press lounge - Publications - Ganz schön frech, der kleine!

VW-Fan war die heute 24-jährige Nadine, Hausfrau aus Sprockhövel, eigentlich schon, seit sie ihre Fahrerlaubnis in Händen hielt. Einen Golf II GTD wollte sie sich seinerzeit so recht nach ihren Vorstellungen umgestalten: tief, breit und schnell sollte er sein und ist es dann auch geworden. Als sich dann erfreulicherweise Nachwuchs ankündigte, suchte sie ein kleines, vor allen Dingen aber wendiges Fahrzeug. Schnell wurde sie bei der Suche fündig, denn Nadine hatte gleich bei der ersten Besichtigung einen Lupo ins Herz geschlossen. Besonders das gute Raumangebot vorne und ein sehr sicheres Kurvenverhalten hatten ihr die Entscheidung erleichtert.

Mächtig Tiefgang!

In seinem schwarzen Outfit machte der "Wolf" (lateinisch: lupo) schon einen glänzenden Eindruck, allerdings nicht in der Absicht, Angst und Schrecken zu verbreiten. Um andererseits aber nicht in den Verdacht eines "zahnlosen Tigers" zu geraten, mussten einige geeignete Umbauten in Angriff genommen werden. Für die Bereiche Cupumbau und Sportauspuff -hierin enthalten ein MK-Powerrohr - steuerte die Allgäuer Tuningfirma Abt die Teile bei. Ein Blick in den Motorraum, vorne quer eingebauter 4 Zylinder 16V Reihenmotor mit 100 PS aus knapp 1.400 cm' Hubraum, gab den Blick frei auf den offenen K&N Luftfilter, selbstverständlich mit ABE. Unbedingtes Muss war ferner die Notwendigkeit, dem schwarzen Lupo andere Beine zu verpassen. Hierbei fiel die Wahl auf Revo TH Line-Felgen in 8 x 15 ET 25 (VA) bzw. 8 x 15 ET 12 (HA) mit Bereifung rundum in 195/45 VR15. In diesem Zusammenhang sollte darüber hinaus erwähnt werden, daß die Firma Abt auch für die Tieferlegung des Fahrwerkes um siebzig Millimeter verantwortlich zeichnet. Vor diesem spritzigen Wolf braucht allerdings keiner Angst zu haben.

Neben den zweifarbigen Seitenmarkierungsleuchten sowie den Nebelscheinwerfern als kosmetische Korrekturen waren die unter dem Boden installierten Neonröhren eine blendende Idee. Auch die Musikanlage, eine Radio/CD Kombination von Panasonic, Typ DFX444, sollte keine Wünsche offenlassen. Ein JBL-Zweiwegefrontsystem, ein Subwoofer und eine Crunch Endstufe waren hierfür die besten Voraussetzungen.

Quelle: GTiPlus, Ausgabe 2/2000, Seite 116ff