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Press lounge - Publications - A Little Threesome

Hoch soll er leben, der Audi, aber tief muss er liegen

Das ist die Meinung von Florian Hacker. Um den Fahrspaß zu steigern, brauchte er für seine vier Ringe nur drei Dinge: Mit Felgen, Fahrwerk und Formgebung betrieb er die Veredelung seines Audi wie aus dem Eff-eff-eff.

1-2-3 - gutes Tuning ist keine Hexerei und manchmal schon im Handumdrehen möglich. Selbst wer sich nicht zum großen Baumeister berufen fühlt, kann auch mit bescheidenen Mitteln viel erreichen - wie beispielsweise Florian, der in nur drei kleinen Schritten einen beachtlichen Wirkungsgrad für seinen Audi erzielte:

Step 1: Weil ihm sein produktionsfrischer A3 etwas hölzern wirkte, beschloss der gelernte Schreiner, der Außenhaut seines Ingolstädter Hobels den nötigen Feinschliff zu verleihen. Also bildeten die Lackierung aller Anbauteile in Wagenfarbe, rote Rückleuchten, Einarmwischer, M3LookSpiegel und ein Scheibenkeil aus Folie den Auftakt der Aktivitäten des 22-jährigen. Die Montage eines Dachspoilers von JE-Design und die Entfernung der Embleme beendeten dann den ersten Streich. Doch der zweite folgte gleich.

Step 2: Zur Abrundung einer individuelleren Optik durfte es an besonderen Rädern nicht fehlen. Diesbezüglich entschied sich Florian für das betont sportive Design der Schmidt "VN-Line"-Felgen. Sie sind an seinem Audi im Maß 8,5 x 18 verbaut und mit 225/35er Dunlop-SP8000-Gummis bereift. Dank derVerwendung von 15-mm-Distanzscheiben an allen Achsen rücken Räder und Reifen zum einen überdeutlich in den Blick und sorgen in Verbindung mit den geweiteten Radhäusern zum anderen für die von dem Süddeutschen gewünschte Breitenwirkung.

Step 3: So weit, so breit - nun ging der A3 also ausgedehnt seiner Wege. Die volle Aufmerksamkeit sichert sich das Fuhrwerk aber erst nach der gelungenen knackigen Fahrwerksabstimmung. Bei Florians Audi ist esein Gewindefahrwerk von KW, das mit einer Absenkung von 110/100 Millimetern vo/hi den fehlenden Rest zur Erreichung des 100-prozentigen Hinguckereffekts beisteuert.
Fertig. Mehr war nicht nötig. Manchimal sind aller guten Dingen offenbar wirklich nur drei.

 

Text & Fotos: Holger Stemmler

Quelle: FLASH 11/2002, S. 12